In der Einrichtung leben 12 Jugendliche und Heranwachsende, die intensive Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung schwieriger Probleme benötigen. Sie sind durch Mehrfachstraftaten auffällig geworden.
Die Unterbringung erfolgt überwiegend im Rahmen der Hilfen zur Erziehung gemäß § 34 KJHG.
Auch zur Vermeidung von Untersuchungshaft können Jugendliche und Heranwachsende aufgenommen und betreut werden. Ihnen wird die Möglichkeit gegeben, die Schule und Ausbildung zu absolvieren. Bezugspersonen begleiten sie bis zur Selbständigkeit.
Für die Heranwachsenden, die auf Grund ihrer erreichten Selbständigkeit schon allein leben können, wird eigener Wohnraum zur Verfügung gestellt. Nach Beendigung der Hilfe besteht die Möglichkeit, in diesen Wohnungen zu verbleiben.
Ziele der Arbeit im Jugendhaus „Am Weinberg“ sind:
Die Unterbringung der Jugendlichen erfolgt über die Jugendämter als Hilfe zur Erziehung bzw. über die Amtsgerichte im Rahmen der Vermeidung von Untersuchungshaft.
Die Jugendwohngruppe „Lebenswelt“ Velten bietet Kindern und Jugendlichen, die in persönlichen, familiären oder sozialen Schwierigkeiten sind, eine Wohn- und strukturierte Lebensmöglichkeit. In einem individuellen Betreuungsrahmen soll es den Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden, ihren Alltag zu gestalten, Beziehungen aufzunehmen und altersgemäße Anforderungen bewältigen zu können.
Die Kinder und Jugendlichen bleiben auch während der Unterbringung in der Wohngruppe ein wichtiger Teil ihrer Herkunftsfamilie. Die Jugendwohngruppe nimmt Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 10 Jahren auf. Herkunft, Religion und Geschlecht sind dabei unerheblich. Eine Unterbringung von Geschwisterverbänden ist ebenfalls möglich.
Ein ganz spezielles Angebot ist das Mutter- Kind- Projekt für junge Mütter/Väter ab dem 14. Lebensjahr und ihren Kindern sowie für junge Schwangere, die eine komplexe Hilfe benötigen, welche ein Wohn-, Beratungs- und Betreuungsangebot umfasst.
Unsere Einrichtung bietet durch sichere Strukturen und verlässliche Beziehungen einen neuen Lebensraum als Lernraum. Dieser sichere und verlässliche Alltag ist Basis für eine positive Entwicklung der jungen Menschen in unserer Wohngruppe. Klare und überschaubare Regelungen, dauerhafte Anteilnahme am Leben der Bewohner und verbale Reflexion ihres Verhaltens stützen die pädagogische Arbeit. Ziel ist es, die jungen Menschen in ihrer Selbständigkeit und ihren Fähigkeiten zu fördern. In unserer Einrichtung erlernen sie grundlegende lebenspraktische Fertigkeiten aus verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens.
Durch das Zusammenleben in einer Gruppe sind die Bewohner täglich gefordert, in Interaktion mit ihren Mitmenschen zu treten. Gruppendynamische Prozesse machen den Stand der Entwicklung der sozialen Kompetenzen jedes Einzelnen sichtbar und beeinflussen ihn positiv. Sie werden motiviert, sich lösungsorientiert in Konfliktsituationen zu verhalten und gemeinsam neue Lösungsstrategien zu erarbeiten. Stärken werden transparent gemacht und sollen gefördert werden.
Der pädagogische Prozess ist gezeichnet von einem hohen Maß an Beteiligung der jungen Menschen bei Fragen und Entscheidungen, die sie direkt oder indirekt betreffen. Hierbei lernen die Kinder und Jugendlichen, Entscheidungen für sich selber zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen.
Die Familienwohngruppe ist ein Angebot im Rahmen der Hilfen zur Erziehung. Sie ist eine Form der Heimerziehung und bietet, besonders für jüngere Kinder und Geschwisterverbände, eine familienähnliche Unterbringung.
Die Familienwohngruppe besteht aus einer Gemeinschaft von sechs Kindern und Jugendlichen mit zwei Erzieherinnen. In der Arbeit werden sie durch eine pädagogische Fachkraft unterstützt. Dadurch wird den hier lebenden Kindern eine stabile Beziehung zu Erwachsenen angeboten. Gleichzeitig legen wir viel Wert auf die Einbeziehung der Eltern und damit auf eine Förderung der Eltern-Kind-Beziehung, so dass eine Rückführung der Kinder möglich wird.
Dazu ist der Aufbau einer offenen und vertrauensvollen Beziehung zwischen den MitarbeiterInnen und der Familie eine wesentliche Voraussetzung. In der Wohngruppe erhalten die Kinder alle notwendige und mögliche Unterstützung für ihre individuelle Entwicklung. Die in der Stadt Nauen vorhandenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung werden von den Kindern entsprechend ihren Bedürfnissen genutzt.
Alle Schultypen und verschiedene berufliche Ausbildungseinrichtungen sind vorhanden.
Zusätzlich werden in der Familienwohngruppe zwei Plätze für Inobhutnahme mit anschließender Krisenintervention bereitgestellt. Die Kinder/ Jugendlichen sollen die Möglichkeit erhalten, in einer vertrauengebenden Umgebung über Erlebtes nachdenken zu können und neuen Mut zu schöpfen.
Die Unterbringung erfolgt im Rahmen der Hilfen zur Erziehung durch die Jugendämter.
Das Projekt richtet sich an Familien und deren Kinder, die einer besonders intensiven und kontinuierlichen Betreuung bedürfen. Dies sind unter anderem kleine Kinder, Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder Kinder, die langfristig in der Fremdunterbringung bleiben werden.
Die Familienwohngruppe II, des HORIZONT e.V. Nauen stellt sich dieser Aufgabe im besonderem Maße. Ziel ist es, die Erziehung und Betreuung der Kinder zu sichern und den Eltern Hilfe und Unterstützung zu geben, ihre Verantwortung für die Kinder wahrzunehmen.
Die MitarbeiterInnen der Einrichtung sind bestrebt, die Mitglieder der Familie bei der Wiederentdeckung ihrer Möglichkeiten und Ressourcen zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen neue Verhaltensmuster zu entwickeln.
Das Haus befindet sich mitten in der Stadt. Ein kleiner abgeschlossener Hofbereich gehört dazu. Im ersten Stock befinden sich zwei Wohnungen für Jugendliche, die sich im Rahmen der Verselbstständigung auf ihren eigenen Wohnraum vorbereiten können. Die Wohnung hat fünf Kinderzimmer, einen Wohn- und einen Freizeitraum, eine große Küche und zwei Bäder. Der Leiterin stehen zwei abgeschlossene Räume innerhalb der Wohnung und ein kleines Badezimmer zur Verfügung. Alle anderen Räume werden gemeinsam genutzt.
Die Unterbringung erfolgt im Rahmen der Hilfen zur Erziehung durch die Jugendämter.
In der Einrichtung werden 18 Kinder und Jugendliche in 3 Gruppen (1- und 2-Bettzimmern) von 8 Pädagogen betreut.
Rechtsgrundlage für die Unterbringung sind §§ 27, 34 und 41 SGB VIII. Seit Sommer 2003 wird auch betreutes Wohnen für 2 bis 3 Jugendliche angeboten. Ausgangspunkt des pädagogischen Handelns ist die intensive Zusammenarbeit mit den Herkunftsfamilien, Schulen und Ämtern.
Aufgaben und Ziele:
Im Anschluss an den Heimaufenthalt wird eine Nachbetreuung durch den Betreuer als Bezugsperson mit praktischer Hilfe bei der Bewältigung der neuen Lebenssituation angeboten. Viele Freizeitangebote stehen den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, so z. B. verschiedenste Sportvereine, Freiwillige Feuerwehr, Musikschule, Jugendclub, Strandbad sowie das große Freigelände mit Sport- und Spielmöglichkeiten.
Im Kinder- und Jugendwohnheim Steckelsdorf werden Kinder und Jugendliche betreut, welche aus familiären, psychischen oder sozialen Gründen nicht bei ihrer Familie leben können. Das Kinderheim befindet sich im westlichen Stadtteil von Rathenow, in landschaftlich schöner Umgebung mitten in einem großzügigen Waldgelände mit Spiel- und Freizeitpark und einer BMX – Crossstrecke.
Ein – und Zweibettzimmer, Wohnzimmer und gruppenübergreifende Gemeinschaftsräume bieten eine wohnliche Atmosphäre und tragen familiäre Strukturen. Bis zu 18 Kinder/Jugendliche leben in Wohngruppen mit zehn pädagogisch qualifizierten und erfahrenden Mitarbeitern zusammen.
Unsere Angebote beziehen sich auf Kinder/Jugendliche ab dem 5. Lebensjahr. Wichtigste Ziele sind, den Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, ihnen den Kontakt zur Herkunftsfamilie zu erhalten oder wieder zugänglich zu machen, sie schulisch/ beruflich zu fördern und sie selbständig werden zu lassen.
Mit der Betreuungsform „Jugendwohngruppe“ sprechen wir Jungen und Mädchen ab 14 Jahren an. Dieses Betreuungsangebot gibt Jugendlichen die Chance und Möglichkeit ihr Leben selbst neu zu gestalten. Mit unserem Angebot des „Betreuten Wohnens“ sprechen wir Jugendliche ab 16 Jahren an. In der Regel nutzen wir diese Betreuungsform außerhalb des Heimgeländes. Sie dient als Übergangsphase in die Selbständigkeit.
Das Familienprojekt mit seinen zwei Wohnungen befindet sich in einem Zweifamilienhaus ebenfalls auf dem Gelände der Einrichtung. Es wendet sich an Familien, die bei der Entwicklung und Förderung ihrer Kinder in eine Krise geraten sind. Je nach Bedarf und Möglichkeit bieten wir eine gemeinsame Betreuung von Mutter/Vater und Kind in einer separaten Wohneinheit an. Sie verfügen über einen gemeinsamen Wohn- und Schlafraum, Gemeinschaftsgruppenraum, gemeinschaftlicher Küche und Waschraum.
„Betreutes Einzelwohnen“ wird als Hilfeform auf Basis von §27 (Hilfe zur Erziehung) und § 34 (stationär betreute Wohnformen) angeboten. Im Sinne einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und auf Grundlage des systemischen Ansatzes wollen wir die von uns betreuten Jugendlichen fit machen für ein eigenverantwortlich geführtes Leben. Dazu gehört die Fähigkeit, selbstbestimmt zu handeln, die Konsequenzen seines Handelns abschätzen zu können und Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.
Ziel aller Maßnahmen ist also die Verselbstständigung der Jugendlichen, um ihnen ein Leben in eigenem Wohnraum zu ermöglichen – falls erforderlich mit Nachbetreuung in Form von ambulanter Hilfe.
Wir unterstützen unsere Klienten in allen Belangen des täglichen Lebens, z. B.
Dieses Hilfeangebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahre,

Rufen Sie uns an.
Telefon: 03321/ 455 341
Ihre Nachricht an uns
eMail